Presse

Wenn sich Alte und Neue Musik auf Augenhöhe begegnen:"Memoria" in Dortmund

Dazu bedarf es eines solch exzellenten Ensembles wie des Chorwerks Ruhr, das uns unter Florian Helgaths umsichtiger Leitung im Rahmen der Ruhrtriennale sehr ungewöhnliche, so spannende wie betörende Hörerlebnisse beschert hat. Dies in der Maschinenhalle der Dortmunder Zeche Zollern, wo sich der Klang im Raum frei entfaltet, dabei stets greifbar bleibt trotz der enormen Dimensionen des Gebäudes. (…) Ein faszinierender Abend.

 

Westdeutsche Zeitung, Martin Schrahn, 29.08.2017

Philip Glass: Oper „Einstein on the beach“: Bilderstarke Zeitreise in Dortmund

Die technischen Anforderungen bewältigen Florian Helgath mit dem „ChorWerk Ruhr“, dem exzellenten Solisten- und dem adäquaten neunköpfigen Instrumentalensemble mühelos. (…) Florian Helgath und das fabelhafte „ChorWerk Ruhr“, das vor allem in den wenigen Sequenzen, in denen sich die Musik aus ihren vorgestanzten Schablonen löst, erzielten ätherische Klangwirkungen. (…) Das Premieren-Publikum zeigte sich von der Bilder- und Klangflut überwältigt und reagierte entsprechend begeistert.

 

Westfälische Rundschau, Pedro Obiera, 24.04.2017

ChorWerk Ruhr sang Mendelssohns „Paulus“ innig und packend

Mit nur 36 Sängern und 46 Musikern gelang Helgath nicht nur eine romantisch innige, sondern auch eine dramatisch packende Deutung der Geschichte von Paulus. (…) Das Chorwerk Ruhr Ensemble überzeugte dabei mit plastisch gestaffeltem Klang: zart und homogen etwa im Chor "Siehe! Wir preisen selig", tänzerisch- schwingend und strahlend in der Fuge "Der Erdkreis ist nun des Herrn".

 

Ruhr Nachrichten, Klaus Stübler, 06.03.2017

Das auskomponierte Verstummen Mozarts bei der Ruhrtriennale

Mit seinem ausgezeichneten Ensemble ChorWerk Ruhr und jeweils acht Sängerinnen und Sänger pro Stimme, hat Florian Helgath Mozarts Requiem & Georg Friedrich Haas‘ Sieben Klangräume ganz ausgezeichnet herausgearbeitet. Bachs Motette Komm, Jesu, komm mit beinahe schwerelosem Chorklang wurde im Detail ungeheuer genau interpretiert.(…) Und auch Ligetis Lux aeterna mit seinen schwebenden, komplexen Klangflächen wird bewundernswert sauber gesungen. In Mozarts Ave verum corpus bezaubern Helgath und das ChorWerk Ruhr noch einmal mit ihrem überirdisch schönen Pianissimo, und die Streicher der Bochumer Symphoniker begleiten delikat: Großer Abschluss eines außergewöhnlich spannenden Konzerts.

 

Online Musik Magazin, Stefan Schmöe, 05.09.2015

"Der Gesang der Nachtigall" beim Festival Wege durch das Land

Ein exzellentes Vokalensemble und ein junger Blockflötist haben am Samstagabend die dominierende musikalische Seite der Kulturreihe Wege durch das Land bestimmt. […] Wie professionell und flexibel der riesige Klangkörper von Florian Helgath geleiteten ChorWerk Ruhr agiert, wurde bereits in fünf hochromantisch geprägten Liedern von Felix Mendelssohn deutlich.

 

Neue Westfälische, 08.07.2014

Bachs "H-moll Messe" in Kempen außerordentlich interpretiert

 

Bei Florian Helgath, dem jungen Leiter des ChorWerk Ruhr, laufen die Energiefäden zusammen, die dieses Konzert zu einem besonderen, zu einem nachhaltig eindrücklichen machen.  […] Selten hat man so deutlich artikulierte, so musikalisch phrasierte Polyphonie erlebt, selten so gut aufeinander hörende Sänger erlebt. […] Die unglaublich ernsthafte Art, mit der Helgath arbeitet, legt Schichten des Werks bloß, die für gewöhnlich Musikwissenschaftlern vorbehalten sind.

 

Rheinische Post, Armin Kaumanns, 05.11.2013

"Memoria" von Florian Helgath und ChorWerk Ruhr bei Ruhrtriennale

Florian Helgaths Plan, über die Vokalpolyphonie de Victorias die Suche der New Yorker Schule nach dem Klang an sich vorzubereiten, ist auf erstaunliche Weise aufgegangen. (…) Helgath arbeitet im „Offertorium“ an der Polyphonie des Spaniers Tomas Luis de Victoria und lässt den sechsstimmigen Chor herrlich wechselvoll erklingen. Ertönt das „Hosianna“ ganz groß und klar, nimmt der bewegliche Gesang des ChorWerk Ruhr in der Motette mit dem Moment persönlicher Trauer wieder zu. Im Maschinenraum wird ein Nachhall spürbar, und zum „Absolutio“ beherrscht der Chor ein vielstimmiges Ende, das das Spektrum des ausklingenden Tons zu einem Volumen anschwellen lässt, das einen ungeahnt erfüllt. (…)

 

Für Sopran, Alt, Tenor und Bass hat John Cage in Four 2 (1990) verschiedene Töne benannt, ohne die Dauer zu bestimmen. In gewissen Zeiträumen sollen die Sängerinnen und Sänger einsetzen, wie sie ihren Akkordton auch verschieden beenden können. Helgath hat Chorpaare im Publikum verteilt. Ihr Einsatz schult das Empfinden für das räumliche Gefühl der Illusion vom Tonursprung. (…)

 

In Morton Feldmans „Rothko Chapel“ (1971) erfährt man Momente, als ob der Ton erstmalig in die Welt entlassen wird. (…) Der Chor hält einen Ton, der immer umfassender wird, ja absolut erscheint. Es ist eine feine Konzentration entstanden, ein Erwarten.

 

Westfälischer Anzeiger, Achim Lettmann, 27.08.2017

Philip Glass: Oper "Einstein on the beach": Assoziatives Bildtheater

In Dortmund war das vor allem das Ensemble ChorWerk Ruhr – ein Chor von jungen Profisängerinnen und -sängern, die sich in den letzten Jahren auch durch ihre Produktionen für die Ruhrtriennale an die internationale Spitze gesungen haben, phänomenal sicher in Intonation und Rhythmus und dabei spielfreudig bis zur Waghalsigkeit. Der Gründer und Leiter Florian Helgath hatte zugleich die musikalische Gesamtleitung und dirigierte auch das kleine Ensemble aus Bläsern und Keyboardspielern, auf das Philipp Glass sein monumentales Werk aufgebaut hat.

 

Deutschlandfunk Kultur, Ulrike Gondorf, 23.04.2017

Herausragender „Paulus“ mit ChorWerk Ruhr und Florian Helgath in Essen

Der 36-köpfige Chor ließ mit ebenso kraftvollem wie kristallin-entschlacktem Klangbild keine Wünsche offen: weder in der klaren Linienführung noch im differenzierten Choralausdruck oder dem dramatischen Nachdruck „Steinigt ihn!“ (…). Riesenapplaus im Alfried-Krupp-Saal.

 

ikz-online.de, 07.03.2017

Bach/Reger CD mit MDR Rundfunkchor: Klangvoll auf höchstem Niveau

Alle Motetten der CD klingen stilgerecht und ausgewogen. Man hört förmlich, wie der Klang im Zusammenspiel der einzelnen Stimmen in jedem Moment ausgelotet wird. Dieser größte unserer Rundfunkchöre (mit 73 Choristen) ist erstaunlich schlank geführt. So ist auch der Klang eine besondere Stärke des Chores: klar, leicht, obertonreich und tragend. [...]
Überflüssig zu erwähnen, dass hier alles stimmt: die Intonation, die Phrasierungen, der Atem, die Diktion, die Homogenität … Es ist eine sehr gelungene CD, eine Empfehlung für alle Freund der Chormusik!

 

Kulturradio, Astrid Belschner, 27.09.2016

© ChorWerk Ruhr / Pedro Malinowski
© ChorWerk Ruhr / Pedro Malinowski

Premiere von 'Earth Diver' bei der
Ruhrtriennale in Essen

Das ChorWerk Ruhr sang unter Florian Helgath, sehr gut und feingliedrig, und entwaffnend klar - wandernd im Raum.

 

Westfalenpost online, 22.09.2016

Vom Zauber überirdischen Gesangs" zum 15jährigen Jubiläum des ChorWerk Ruhr

Das Spitzenensemble verbindet auch eine besondere Innigkeit mit seinem bereits hochdekorierten künstlerischen Leiter Florian Helgath, der für die maximale Entfaltung der Stimmen sorgte wie in Mendelssohns Psalm-Vertonungen. (…) Von vier Chorgruppen regelrecht umzingelt, durfte das Publikum bei Hans Schanderls Gitanjali Nr. 100 in Tonsphären eintauchen, die wie aus der Welt gefallen schienen. (...) Nach 90 hochintensiven Minuten endete schließlich ein Konzert, das das Prädikat „Sternstunde des Chorgesangs“ wahrhaftig verdient hat.#

 

Rhein-Zeitung, Julia Hilgeroth-Buchner, 09.02.2015